Peniserkrankungen, Phimose, ED, IPP

Der Penis besteht aus den paarig angelegten Schwell-körpern und dem Corpus spongiosum, welches die Harnröhre umscheidet. Jeder Schwellkörper ist von einer derben Bindegewebs-schicht umhüllt. Alle drei Schwellkörper sind ge-meinsam von einer Binde-gewebshülle umgeben.

• Tumoren
• Fehlbildungen
• Verletzungen

Penisdeviation
Eine (angeborene) Penisdeviation, auch Penisverkrümmung, ist eine Deformation des Penis unterschiedlichsten Ausmaßes.

Phimose
Die Phimose oder Vorhautverengung ist eine Verengung der Öffnung der Vorhaut des Penis. Dadurch lässt sich die Vorhaut nicht oder nur mit Schmerzen hinter die Eichel zurückziehen.

Priapismus
wird eine schmerzhafte Dauererektion des Penis bezeichnet, die länger als zwei Stunden anhält und unbehandelt zu erektiler Dysfunktion führt. Eine möglichst sofortige Behandlung ist daher zur Vermeidung von Dauerschäden unbedingt erforderlich.

Erektile Dysfunktion
Man spricht von einer erektilen Dysfunktion (Abkürzung ED, auch Erektionsstörung, Potenzstörung, im Volksmund auch Impotenz), wenn es einem Mann über einen gewissen Zeitraum hinweg in der Mehrzahl der Versuche nicht gelingt, eine für ein befriedigendes Sexualleben ausreichende Erektion des Penis zu erzielen oder beizubehalten. Kurzfristige Erektionsstörungen gelten hingegen nicht als ED.

IPP
Unter IPP versteht man die Induratio penis plastica, eine erworbene und entzündliche Erkrankung des Penis bzw. der Schwellkörper, die zu Schmerzenm va. bei Erektionen führt, sowie in der Folge zu einer tastbaren Verhärtung im Penis und einer zunehmenden Deviation (Verkrümmung) oder Einschnürung des Penis. Die primäre Therapie der IPP ist konservativ, dh. operative Massnahmen kommen nur in Betracht wenn eine massive Verkrümmung vorliegt und über ein Jahr keine entzündliche Aktivität mehr vorhanden war. An medikamentösen Massnahmen ist die Therapie mit Potaba Glenwood zugelassen. In der akuten Entzündungsphase kann eine Iontophorese (Resorption von Entzündungshemmenden Medikamenten durch die Haut in einem elektrischen Feld) die Symptomatik sehr positiv beeinflussen. Wir bieten diese therapeutische Massnahme (auch EMDA genant) in unserer Praxis an. Ferner gibt es neue Ansätze wobei eine medikamentöse Therapie mit PD5 (Hemmern), wie zB. Tadalafil erfolgsverspprechend sein soll, dasselbe gilt für unspezifische Phosphdiesterasehemmer wie Pentoxyphyllin; zu letzteren Therapie existieren allerdings noch keine grösseren vergleichenden Studien, so dass es sich lediglich um ermutigende Therapieansätze handelt, die jedoch individuell durchaus Sinn machen können.
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